Musicalarchiv wächst!
Dem Deutschen Musicalarchiv ist es gelungen, seine Bestände zu erweitern. Durch den Erwerb der umfangreichen Privatsammlung von Klaus Baberg konnte eine Fülle weiteren Materials hinzugewonnen werden. Die Sammlung umfasst gut 1000 Programmhefte und Flyer weltweiter Musicalaufführungen, außerdem mehr als 500 Plakate, rund 200 Fachbücher, umfangreiches Pressematerial, diverse Merchandise-Artikel, Tonträger und vieles mehr. Die in dreiunddreißig Jahren zusammengetragene Sammlung eröffnet dem Deutschen Musicalarchiv hervorragende Möglichkeiten in der Dokumentation und Erforschung des Musicals.
Klaus Baberg sammelt aus privater Leidenschaft. Schon als junger Mann begeisterte er sich für Operetten- und Musicalproduktionen in Film und Fernsehen. 1979 begann er mit dem systematischen Aufbau seiner Sammlung. Baberg, der beruflich seit 1980 bei der Sparkasse Iserlohn beschäftigt ist, ist Gründungsmitglied des deutschen Musicalarchivs und Mitglied im Vorstand des 2011 gegründeten Vereins „Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs e.V.“.
Das Deutsche Musicalarchiv wurde 2010 unter dem Dach des Deutschen Volksliedarchivs, einer Forschungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg zu Populärer Kultur und Musik gegründet.
Kongress zum Thema Tingeltangel, Schnulze, Trash. Populäre Musik und Kulturkritik.
Zusammen mit den Instituten für Musik- und Medienwissenschaft der Universität Basel veranstaltet das Deutsche Volksliedarchiv eine Tagung zum Thema Kulturkritik und populäre Musik. Idee ist es, in thematisch definierten Panels nach Konstanten und Verschiebungen in den Strategien zu suchen, wie populäre Musik verworfen, herausgehoben oder in Bezug gesetzt wird zu einer wie auch immer implizierten Hochkultur. Interessenten können hier den call for papers öffnen.
Rückblick auf die Aktivitäten vergangener Jahre
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